- 26.02.2026
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Zwei neue Kunstausstellungen im Haus der Stadtwerke
Vernissage am 26. Februar zeigt textile Kunst von Monika Kunisch und Fotografien von Gabor Sellnau
Mit einer Vernissage wurden im Haus der Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg zwei neue Ausstellungen eröffnet, die auf unterschiedliche Weise zum genauen Hinsehen einladen: Die Textilkünstlerin Monika Kunisch zeigt unter dem Titel „Eingefädelt“ textile Kunstwerke. Parallel präsentiert der Fotograf Gabor Sellnau in seiner Ausstellung „Faszination der Fotografie“ Natur-, Landschafts- und Makroaufnahmen aus der Region. Musikalisch umrahmte die Gruppe „Höfisch Gesang“ die Vernissage, wobei auch eine Mitarbeiterin der Stadtwerke das Publikum mit ihrem Gesang begeisterte.
„Eingefädelt“ - Textile Kunst von Monika Kunisch
Die Ausstellung „Eingefädelt“ gibt Einblick in die vielseitigen, über Jahrzehnte gewachsenen textilen Arbeiten von Monika Kunisch, die auch unter dem Künstlernamen Atunja bekannt ist.
„Meine Arbeiten entstehen aus der Verbindung von Handwerk, Geduld und persönlicher Geschichte. Mit Nadel und Faden erzähle ich Geschichten und bringe traditionelle Techniken mit neuen Ideen und zeitgenössischen Motiven zusammen“, beschreibt Kunisch alias Atunja ihre künstlerische Arbeit.
Neben Quilts (ein mehrlagiges Textil, das traditionell aus zwei oder mehr Lagen Stoff oder Fasern besteht) und Patchworkarbeiten zeigt die Künstlerin erstmals in dieser Ausstellung auch dreidimensionale Objekte, die ihre Arbeiten um eine weitere Ausdrucksebene erweitern.
„Faszination der Fotografie“ - Fotografien von Gabor Sellnau
Gabor Sellnau fotografiert seit über 30 Jahren und widmet sich vor allem Motiven aus der Region, etwa der Schlosskirche, eingefangen in unterschiedlichen Jahreszeiten und Lichtstimmungen mit kräftigen Farben. Darüber hinaus zeigt Sellnau eindrucksvolle Gewitterbilder über Wittenberg.
Einen weiteren Schwerpunkt legt Sellnau auf die Makrofotografie. In großformatigen Aufnahmen werden Insekten - beispielsweise Raubfliegen oder der Rüsselkäfer - in einer Detailtiefe sichtbar, die dem bloßen Auge oft verborgen bleibt. „Mich reizt das Entdecken von neuen Details, im Großen wie im Kleinen“, beschreibt Sellnau seine Fotografien.
Die Ausstellungen sind ab sofort zu sehen
Beide Ausstellungen können während der regulären Öffnungszeiten im Haus der Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg, Lucas-Cranach-Straße 22, 06886 Lutherstadt Wittenberg, bis Ende Juni 2026 besichtigt werden.