Springe zu Inhalt

Stadtwerke nehmen PV-Anlage auf denkmalgeschütztem K-Gebäude in Betrieb

Auf dem sogenannten K-Gebäude wurde eine neue PV-Anlage zur Eigenstromversorgung der Stadtverwaltung errichtet. Besitzer und Betreiber der Anlage sind die Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg, die dafür das Dach des städtischen Gebäudes gepachtet haben. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Torsten Zugehör und Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Reinhardt wurde die Anlage nun im Rahmen eines Pressetermins am 16. Juni 2026 vorgestellt.


Die Aufdachanlage umfasst 120 Photovoltaikmodule mit einer Gesamtfläche von rund 239 m² und verfügt über eine installierte Leistung von etwa 48 Kilowatt-Peak. Gerechnet wird mit einer Jahresproduktion von ca. 41.500 kWh jährlich. Der erzeugte Solarstrom wird direkt in die bestehende Stromversorgung der städtischen Verwaltungsgebäude eingebunden und dort verbraucht.
Das K-Gebäude ist historisch geprägt. Bis Anfang der 1990er Jahre wurde es militärisch und polizeilich genutzt, unter anderem als Hauptsitz der Kriminalpolizei. Heute arbeiten in dem Gebäude Beschäftigte der Landesgartenschau Lutherstadt Wittenberg gGmbH (LAGA), der Kommunalen Bildungseinrichtungen (KommBi) und der Stadtverwaltung.


Insgesamt investierten die Stadtwerke rund 79.000 Euro in das Projekt, zusätzlich finanziell unterstützt durch die Denkmalförderung 2025 des Landes Sachsen-Anhalt mit rund 13.800 Euro.
Eine weitere Besonderheit neben der Errichtung einer PV-Anlage auf einem denkmalgeschützten Gebäude, sind die farblich angepassten Module, die sich in ihrem Rot-Ton in das Erscheinungsbild des Gebäudes einfügen und damit die Vorgaben der Erhaltungs- und Gestaltungssatzung Wittenbergs erfüllen“, erklärt Andreas Reinhardt.


Mit dem Projekt zeigen wir, wie öffentliche Gebäude Schritt für Schritt stärker in eine klimaeffiziente Energieversorgung eingebunden werden können“, sagt Oberbürgermeister Zugehör. „Besonders wichtig ist dabei, dass dies an einem denkmalgeschützten Gebäude gelungen ist, ohne in die Bausubstanz eingreifen zu müssen, weil die mögliche Errichtung einer PV-Anlage bei der früheren Sanierung bereits mitgedacht wurde. Gerade bei Bestandsgebäuden kommt es darauf an, lebensnahe Lösungen zu finden, die den Anforderungen des Denkmalsschutzes überwiegend gerecht werden, ohne die investitionswilligen Hauseigentümer zu überfordern“, ergänzt Zugehör.

Privatsphären-Einstellungen

Wir verwenden auf dieser Website mehrere Arten von Cookies und Integrationen, um Ihnen ein optimales Online-Erlebnis zu ermöglichen, die Nutzerfreundlichkeit unseres Portals zu erhöhen und unsere Kommunikation mit Ihnen stetig zu verbessern. Sie können entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten und welche nicht (mehr dazu unter „Individuelle Einstellung“).

Cookies

Name Verwendung Laufzeit
privacylayerStatusvereinbarung Cookie-Hinweis1 Jahr
PHPSESSIDIdentifikation der aktuellen SitzungEnde der Sitzung
fe_typo_userIdentifikation der aktuellen SitzungEnde der Sitzung

Speicher

Name Verwendung
Eye-Able® EinstellungenBarrierefreiheit

Cookies

Name Verwendung Laufzeit
_gaNutzeridentifizierung2 Jahre
_gidNutzeridentifizierung1 Tag
_gatGoogle Analytics1 Minute
_galiGoogle Analytics30 Sekunden

Integrationen

Name Verwendung
Google Tag Manager PixelTag-Management-System zur Verwaltung und Auswertung von Trackingdiensten

Integrationen

Name Verwendung
vimeoVimeo Video Einbindung
youtubeYoutube Video Einbindung